Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: November 2025

1. Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen eitimedia, Inhaber: Björn Eitmann, Bertolt-Brecht-Weg 57, 28279 Bremen (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde“), soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

(2) Kunde kann Verbraucher im Sinne des § 13 BGB oder Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sein. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zustimmt.

2. Leistungen des Anbieters

(1) Der Anbieter erbringt insbesondere folgende Dienstleistungen:

  • Luftaufnahmen (Foto und Video) mittels Drohne,
  • Thermografie, insbesondere von Gebäuden und Photovoltaik-Anlagen,
  • Inspektionsflüge und Dokumentation (z. B. Dach, Fassade, Anlagen),
  • Vermessungs- und Dokumentationsflüge,
  • Boden-Fotografie und Videografie,
  • Bearbeitung, Aufbereitung und Bereitstellung von Bild-, Video- und Messdaten.

(2) Umfang, Art und genaue Ausgestaltung der Leistung ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, der Leistungsbeschreibung oder der individuell getroffenen Vereinbarung.

3. Vertragsschluss

(1) Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind.

(2) Der Vertrag kommt zustande durch die Bestätigung des Angebots durch den Kunden (z. B. per E-Mail) oder durch die Annahme eines Auftrags durch den Anbieter.

(3) Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform (z. B. E-Mail), sofern nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.

4. Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde hat alle zur Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen rechtzeitig, vollständig und richtig zur Verfügung zu stellen. Hierzu gehören insbesondere:

  • Angaben zu Ort, Zeit und Umfang der gewünschten Aufnahmen,
  • Angaben zu Eigentums- und Nutzungsverhältnissen (z. B. Grundstück, Gebäude, Anlagen),
  • Informationen zu besonderen Risiken, Hindernissen oder Einschränkungen vor Ort.

(2) Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass er die erforderlichen Einwilligungen Dritter (z. B. Grundstückseigentümer, ggf. Personen vor Ort) eingeholt hat, soweit dies für die Durchführung des Auftrags erforderlich ist. Er stellt den Anbieter insoweit von etwaigen Ansprüchen Dritter frei.

5. Drohnenflüge und behördliche Genehmigungen

(1) Drohnenflüge unterliegen gesetzlichen und behördlichen Regelungen. Der Anbieter entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen, ob ein Flug unter den gegebenen Umständen sicher und rechtlich zulässig ist.

(2) Soweit erforderlich, bemüht sich der Anbieter um die Einholung erforderlicher Genehmigungen oder Aufstiegserlaubnisse, soweit dies gesondert vereinbart ist. Die Erteilung solcher Genehmigungen liegt jedoch nicht in der Verantwortung des Anbieters, sondern bei den zuständigen Behörden.

(3) Der Anbieter übernimmt keine Haftung dafür, dass behördliche Genehmigungen erteilt werden. Verzögerungen, Einschränkungen oder Untersagungen durch Behörden oder sonstige Dritte liegen außerhalb des Verantwortungsbereichs des Anbieters und berechtigen den Kunden nicht zu Schadensersatzansprüchen. Ggf. bereits erbrachte Leistungen oder angefallene Kosten sind zu vergüten.

(4) Witterungsbedingungen (z. B. Wind, Regen, Nebel), Sicherheitsrisiken oder geänderte rechtliche Rahmenbedingungen können zu Anpassungen, Verschiebungen oder zur Absage von Flügen führen. Der Anbieter haftet nicht für dadurch entstehende Verzögerungsschäden, sofern ihn kein Verschulden trifft.

6. Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Die Vergütung richtet sich nach dem jeweils gültigen Preisangebot oder der individuell vereinbarten Pauschale/Stundensatz. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, als Endpreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Zahlungen sind, sofern nichts anderes vereinbart ist, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.

(3) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen sowie weitere gesetzliche Rechte (z. B. Mahnkosten) geltend zu machen.

7. Termine, Leistungshindernisse, höhere Gewalt

(1) Leistungs- und Fertigstellungstermine sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich als solche bezeichnet wurden.

(2) Leistungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt oder aufgrund von Umständen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat (insbesondere Witterung, behördliche Anordnungen, technische Defekte der Drohne trotz regelmäßiger Wartung, Ausfall von Drittleistungen, Krankheit), berechtigen den Anbieter, die Leistung um die Dauer der Behinderung hinauszuschieben. Schadensersatzansprüche des Kunden wegen solcher Verzögerungen sind ausgeschlossen, sofern den Anbieter kein Verschulden trifft.

8. Abnahme, Mängel, Gewährleistung

(1) Nach Fertigstellung stellt der Anbieter dem Kunden die vereinbarten Ergebnisse (z. B. Bilder, Videos, Messdaten, Berichte) zur Verfügung. Der Kunde ist verpflichtet, die Leistungen innerhalb angemessener Frist zu prüfen und etwaige Mängel unverzüglich anzuzeigen.

(2) Bei berechtigten Mängelrügen steht dem Anbieter zunächst das Recht auf Nacherfüllung zu. Schlägt die Nacherfüllung fehl oder ist sie unzumutbar, kann der Kunde die Vergütung angemessen mindern oder, wenn die Vertragsverletzung erheblich ist, vom Vertrag zurücktreten.

(3) Eine Gewährleistung für bestimmte ästhetische Vorstellungen oder subjektive Geschmäcker (z. B. Bildstil, Perspektive, Farbwirkung) wird nicht übernommen, sofern der Anbieter die allgemein anerkannten Regeln der Fotografie/Videografie beachtet und der vereinbarte Leistungsumfang erfüllt ist.

9. Urheberrecht und Nutzungsrechte

(1) Sämtliche vom Anbieter erstellten Bilder, Videos, Grafiken, Berichte und sonstigen Arbeitsergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht verbleibt beim Anbieter.

(2) Der Kunde erhält – sofern nichts anderes ausdrücklich vereinbart wurde – ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den gelieferten Arbeitsergebnissen für den vereinbarten Zweck und Umfang. Jede weitergehende Nutzung (z. B. Weiterverkauf, Unterlizenzierung, Bearbeitung über den vereinbarten Rahmen hinaus) bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.

(3) Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, ist der Anbieter berechtigt, die im Rahmen des Auftrags entstandenen Arbeitsergebnisse zur Eigenwerbung und als Referenz (z. B. auf der eigenen Website, in Social-Media-Kanälen, in Printmaterialien) zu nutzen. Der Kunde kann einer solchen Nutzung aus wichtigem Grund widersprechen.

10. Haftung des Anbieters

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

(2) Für sonstige Schäden haftet der Anbieter unbeschränkt nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(3) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter – außer im Fall der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit – nur, sofern wesentliche Vertragspflichten (Kardinalpflichten) verletzt werden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesen Fällen ist die Haftung des Anbieters der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(4) Eine weitergehende Haftung des Anbieters besteht nicht. Die zwingenden Bestimmungen des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.

(5) Für Datenverluste auf Seiten des Kunden haftet der Anbieter nur, soweit der Kunde eine ordnungsgemäße und dem Risiko angemessene Datensicherung vorgenommen hat und der Schaden auch bei ordnungsgemäßer Datensicherung eingetreten wäre.

(6) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Verzögerungen, Ausfälle oder Einschränkungen der Leistungserbringung, die auf Umständen beruhen, die außerhalb seines Einflussbereiches liegen (z. B. Witterung, Luftraumsperrungen, behördliche Anordnungen, Ausfall von Dritt-Systemen).

11. Haftung des Kunden

(1) Der Kunde haftet für Schäden, die durch unrichtige, unvollständige oder verspätete Angaben entstehen, soweit ihn ein Verschulden trifft.

(2) Der Kunde haftet für Schäden, die durch von ihm veranlasste Weisungen entstehen (z. B. Anweisung zum Flug in Bereichen mit besonderen Risiken), sofern der Anbieter zuvor auf entsprechende Gefahren hingewiesen hat und der Kunde dennoch auf der Durchführung besteht.

12. Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen der DSGVO und des BDSG.

(2) Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten sind in der auf der Website veröffentlichten Datenschutzerklärung geregelt (Datenschutzerklärung).

13. Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Sofern der Kunde Verbraucher ist und der Vertrag ausschließlich unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln (z. B. Telefon, E-Mail, Website) zustande kommt, können ihm gesetzliche Widerrufsrechte gemäß §§ 312g, 355 BGB zustehen.

(2) Hinweise zum Widerrufsrecht und dessen Ausübung werden dem Verbraucher gesondert zur Verfügung gestellt.

(3) Das Widerrufsrecht kann gemäß den gesetzlichen Regelungen entfallen, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher hierzu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und zugleich seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Anbieter verliert.

14. Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Sitz des Anbieters (Bremen). Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.